Berliner Datenschutzbeauftragte will chinesischen KI-Chatbot DeepSeek verbannen
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Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat den chinesischen KI-Chatbot DeepSeek ins Visier genommen. Grund dafür ist die mutmaßlich rechtswidrige Übermittlung personenbezogener Daten deutscher Nutzer:innen nach China. Die App, die von der Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Co., Ltd. betrieben wird, speichert und verarbeitet Daten wie Texteingaben, Chatverläufe und Standortinformationen auf Servern in China. Dies verstößt nach Ansicht der Behörde gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), da weder ein Angemessenheitsbeschluss für China vorliegt noch ausreichende Schutzmaßnahmen nachgewiesen wurden.
Bereits im Mai 2025 hatte die Berliner Datenschutzbeauftragte DeepSeek aufgefordert, die Datenübermittlung nach China zu stoppen. Da das Unternehmen nicht reagierte, wurde die App nun bei Google und Apple als “rechtswidriger Inhalt” gemeldet. Die Tech-Konzerne müssen nun entscheiden, ob sie die App aus ihren deutschen App-Stores entfernen. Ähnliche Maßnahmen wurden zuvor bereits in Italien ergriffen, wo DeepSeek ebenfalls aus den App-Stores verbannt wurde. Kritiker:innen warnen zudem vor möglichen Zugriffen chinesischer Behörden auf die gespeicherten Daten, was die Sicherheitsbedenken weiter verstärkt.
Die App DeepSeek hatte in den letzten Monaten durch ihre leistungsstarke KI und den Open-Source-Ansatz viel Aufmerksamkeit erregt. Sie wurde als kostengünstige Alternative zu ChatGPT gefeiert und erreichte hohe Downloadzahlen in Deutschland. Doch die Datenschutzbedenken könnten nun das Ende der App auf dem deutschen Markt bedeuten. Nutzer:innen können die Anwendung zwar weiterhin über die Website des Unternehmens nutzen, doch die Reichweite dürfte ohne die Präsenz in den App-Stores erheblich eingeschränkt werden.